Der Wert der „Muttersproch“

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Der Wert der „Muttersproch“

Die historische Gesellschaft Lazarus Strohmanus hatte im Jülicher Kulturbahnhof zur Taufe des jüngsten Sprosses eingeladen: Hell Mutus Lazarus von der Bank.

Ein tolles Erlebnis! Was eine Feststimmung quer durch die Generationen! Mitreißend von dem entzückenden Kinder-Dreigestirn, das ein eigens geschriebenes Lied mitbrachte, dem Fernsehballett der CCKG, den strammen Kerls der Herzogstädter bis zu der alle Jahrgänge umfassenden aktiven Lazarus-Gesellschaft, die gemeinsam ihre Hymne sangen.

Wichtig ist wie immer: Die „Mottersproch“. Herrlich kölsche und jecke Töne, gesungen und gesprochen und dabei auch mit spitzer Zunge, wie vom „Kölsche Schutzmann“ Jupp Menth. Wie sagte er so schön: „Mer hann et Wahljohr“. Natürlich bekommt da jeder sein Fett weg, aber er sprach vielen und auch mir aus der Seele als er einen Seitenschwenk zur Silvesternacht machte und sagte: „Ich wünsche der Frau, dass diese Frau niemals in eine Situation kütt, in der a kölsche Schutzmann oder ne andere Schutzmann für sie der Kopp hinhalde muss.“ So war es immer uns so bleibt es: Karneval ist närrisch und immer auch eine Spur politisch.

Herzlichen Glückwunsch an den Patthüm Helmut Vonderbank, Brudermeister der Rochusschützen und herzlichen Dank an Präsidenten Hein Ningelen und Senatspräsidenten Linus Wiederholt, dass ich das miterleben konnte.

 
Fotos: Frank Besselmann (Vielen lieben Dank!)

#Karneval #Lazarus #Strohmanus #Taufe #Brauchtum #mitPeill

2017-01-15T20:46:35+00:00 15. Januar 2017|Ehrenamtliches Engagement, Kultur, Vor Ort|0 Kommentare

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