Besuch in der „grünen Seele“ Jülichs

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Besuch in der „grünen Seele“ Jülichs

Man muss den Menschen sagen, wie wunderbar der Brückenkopf-Park ist!

Geschichte erleben, vor Ort und mit allen Sinnen, das ist im Brückenkopf-Park Jülich möglich. Mit Geschäftsführerin Dr. Dorothee Esser-Link konnte ich diese ganz besondere Seite erleben. Sie zeigte mir die Plätze, die von der Zeit Napoleons über die Weltkriege bis heute untrennbar mit der Geschichte verbunden sind. So wie den ehemaligen Thingplatz, der unter dem Naziregime entstand und heute als Ort der Stille einlädt, die sanierte sowie die nicht sanierte Bastionen oder die Kasematten.

Der Brückenkopf-Park ist ein Alleinstellungsmerkmal unserer Region und das nicht nur wegen seiner einzigartigen historischen Kulisse, sondern weil er Generationen verbindet. Vom Zwergenland für die Kleinsten, dem Kletterfelsen und der Half-Pipe für die Jugendlichen, den Spazierwegen und Plätzen zum Verweilen bis hin zur Kunst gepaart mit Natur bietet der Park viele verschiedene Facetten für Jung und Alt. Was einmal als Landesgartenschau 1998 begann, hat sich enorm entwickelt und muss sich weiter entwickeln. Es ist kein Geheimnis, dass das „Unternehmen Brückenkopf-Park“ eine stetige Herausforderung ist.

Dorothee Esser-Link weiß das und hat die Weichen gestellt. Denn im September wird die Geschäftsführerin Jülich in Richtung Hameln verlassen. Im Herzstück „Zoo“, wie ihn Dr. Esser-Link nennt, wird derzeit ein neues Wolfsgehege gebaut. „Wir möchten die Menschen näher an die Tiere heranführen und ihnen die Chance geben, sie in einer möglichst natürlichen Umgebung zu beobachten“, erklärte Zooleiter Henry Fischer. Er hat die Jungwölfe selbst aufgezogen und ist begeistert von diesem einzigartigen Projekt.

Zudem möchte Dr. Esser-Link den Park mit einem weiteren Projekt näher an die Forschungsstadt Jülich rücken: „Forschung“ soll im Park erlebbar und Kinder und jugendliche Besucher an aktuelle wissenschaftliche Themen herangeführt werden. Ein Ansatz, den ich natürlich gerne unterstütze!

Darum bin ich auch der Einladung aktiv zu werden sofort gefolgt. Mein nächster Besuch im Brückenkopf-Park steht schon fest! Bei den Märchenträumen werde ich den Kindern vorlesen. Welches Märchen? Das wird nicht verraten: „Ach, wie gut dass niemand weiß…“ Ich freue mich schon darauf!

2017-07-07T10:07:49+00:00 6. Juli 2017|Bildung & Forschung, Kultur, Region, Vor Ort, Wirtschaft|0 Kommentare

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