Eine Straße der Zukunft

Eine Straße der Zukunft

Heute eröffneten wir die neue Solarautobahn auf der Trasse der alten A4.

Es ist auch ein symbolischer Ort „im Alten das Neue beginnend“, wenn man im zukünftigen Abbaugebiet des Tagebaus für etwa 20 Jahre die Sonne als erneuerbare Energiequelle nutzt.

Hermann Heuser, Bürgermeister von Niederzier, zitierte für die beschwerliche Entwicklungsgeschichte der Flächenphotovoltaikanlage den Liedtext von Xavier Naidoo: „Dieser Weg wird kein leichter sein, er ist steinig und schwer…“ und schilderte, dass aufgrund unterschiedlicher Rechtsauffassungen über die Notwendigkeit zur Erstellung eines Flächennutzungs- und Bebauungsplans sowie vieler anderer Hürden erst am 20. Dezember 2016 die Genehmigung für eine angepasste Planung einer 749 Kw Peak-Anlage ausgesprochen wurde.

Michael Esser von der WDR Lokalzeit aus Aachen sagte dazu seinerzeit: „Die Sonne wird es an den Tag bringen.“ Und das begann mit einem wunderbaren Sonnentag. Künftig wird die 600 Meter lange Anlage Energie für 210 Haushalte pro Jahr liefern.

Diese Kooperation zwischen der Kommune, wobei die Einspeisevergütung den Bürgern zugute kommt, RWE Power sowie innogy und ihrer Tochter Westnetz GmbH ist ein Zeichen des innovativen und partnerschaftlichen Miteinanders in Richtung Zukunft und Energiemix in unserer Region.

Dort, wo früher täglich 63.000 Fahrzeuge, oft im Stau fuhren, fließt heute Sonnenstrom!

Bemerkenswert finde ich auch, dass 20 Azubis der Westnetz GmbH, die ebenfalls alle eingeladen waren, geholfen haben, das Projekt so zügig fertig zu stellen.

Mit Hildegard Müller, Vorstandsmitglied von Innogy, konnte ich noch über weitere wichtige Projekte im Wahlkreis reden.

All das hat den Tag der Inbetriebnahme für uns mit einem anderen Liedtext enden lassen: hier erleben wir ab nun die Klänge von „on the sunny side of the street“!

2017-07-21T08:42:36+00:00 20. Juli 2017|Allgemein Region, Bildung & Forschung, Region, Vor Ort, Wirtschaft|0 Kommentare

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