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Nordrhein-Westfalen zeichnet sich durch eine starke Positionierung in der Umweltwirtschaft aus. Ökologie und Ökonomie sind in unserem Land schon lange keine Gegensätze mehr und werden durch innovative Unternehmen in technologischen Anwendungen und Produkten zunehmend miteinander in einen Einklang gebracht. Die Frage, wie wir in Zukunft wirtschaften, ist dabei nicht erst seit dem Pariser Klimaschutzabkommen oder der Corona-Krise für die Gesellschaft, Wissenschaft, Industrie und Politik eine entscheidende.

Die Entkopplung von Ressourcenverbrauch, Treibhausgasemissionen und Wirtschaftswachstum ist der entscheidende Hebel für das Erreichen der ambitionierten Nachhaltigkeits- und Klimaschutzziele. Das Konzept der zirkulären Wirtschaft (“Circular Economy”) geht weit über klassisches Rohstoff-Recycling hinaus: Es schließt alle Maßnahmen ein, die zu mehr Ressourceneffizienz führen. Der ganzheitliche Ansatz der zirkulären Wertschöpfung wird nicht nur Einfluss auf Produktportfolios, sondern auf ganze Geschäftsmodelle haben. Fragen der Reststoffminimierung und der Recyclebarkeit im Anschluss an die vorgesehene Nutzung werden von Anfang an in das Design von immer mehr Produkten einfließen.

Eine Stärkung der Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft heißt deshalb, eine Wirtschaft mit geschlossenen Wertschöpfungskreisläufen aufzubauen und somit Ressourceneffizienz zu steigern. Doch welche Rahmenbedingungen sind dafür relevant? Welche Ansätze zur zirkulären Wertschöpfung werden bereits in Nordrhein-Westfalen in der Praxis umgesetzt? Wo liegen noch Hürden auf dem Weg in das Wirtschaftsmodell der Zukunft?

Das Werkstattgespräch zum Thema „Zirkuläre Wertschöpfung“ soll die Potentiale einer auf geschlossene Kreisläufe ausgelegten Wirtschaft für die Umwelt und die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen diskutieren und den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden fortsetzen.