In.sorge Kultur braucht Struktur

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In.sorge Kultur braucht Struktur

25 Jahre Hospizbewegung Düren/Jülich.

Es ist eine große Aufgabe: Die Begleitung von Sterbenden im Leben. Würde und Wärme zu geben, aber auch die eigene Achtsamkeit als Angehöriger oder Sterbebegleiter nicht aus dem Auge zu verlieren. Dieser Vielfalt widmet sich der Verein als Ideen- und Impulsgeber auf bundesweiter Ebene: Ethik Carta, In Sorge – Initiative Sorgekultur und jetzt „Komma“, Kommunikation mit Angehörigen – das sind aktuelle von einer Vielzahl von Prozessen, die durch die lebendige ehrenamtliche Arbeit seit 25 Jahren angestoßen wird.

Ein großes Lob gab es von Prof. Sabine Pleschberger, Festrednerin der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, für die Initiativen aus unserer Region und allen voran Gerda Graf, Ehrenvorsitzende des Deutscher Hospiz- und Palliativverbandes und neuerdings ausgezeichnet mit der Agnes Karll Medaille des DBfK Bundesverband e.V..

Es war bewegend, die persönlichen Worte und Erfahrungen der Ehrenamtler zu hören, die fachliche Einordnung durch die Profis und vor allem auch zu spüren, wo es den Menschen noch fehlt: Öffentlichkeit und eine Enttabuisierung des Sterbens ist ein wichtiger Schritt, vor allem aber müssen Strukturen geschaffen werden. „Sterbenleben“ heißt die Festschrift nicht ohne Grund. Viele Impulse habe ich während dieser Jubiläumsveranstaltung in der Blumenhalle des Brückenkopf-Park Jülich gGmbH bekommen. Gerne mache ich mich zur Botschafterin für diese gute Sache im Düsseldorfer Landtag.

Vielen Dank an Sonja Assmann für die schönen Fotos.

2018-07-10T18:45:08+00:00 10. Juli 2018|Ehrenamtliches Engagement, Region, Vor Ort|Kommentare deaktiviert für In.sorge Kultur braucht Struktur