Für Wandel und gegen den harten Bruch

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Für Wandel und gegen den harten Bruch

Ein lautes Signal der  Solidarität für die Arbeitsplätze

Jahrzehntelang haben Sie alle dazu beigetragen, dass die Wirtschaft in unserer Region blüht, sich gut entwickeln konnte. Wir haben im Kreis Düren-Jülich eine jahrhundertealte Industriegeschichte und sind ein guter Standort für energieintensive Branchen, wie Glas, Papier, Metallverarbeitung und Zucker. Wir sind eben Energie-, Industrie- und Wissensregion. Ich freue daher mich heute in 40.000 Gesichter zu schauen die alle aus dieser Region kommen, die alle in dieser Region arbeiten und die all  für diese Region kämpfen! Da geht mir das Herz auf.

Mit Recht erwarten wir, dass uns die Strukturwandel Kommission jetzt nicht im Stich lässt. Dafür sind wir heute da!

Wir hier im Rheinsiche Revier wollen Teil der Energiewende sein.  Aber die Wende muss ein Wandel sein.  Kein harter grün-ideologischer Bruch.

Das ist für uns alle wichtig, die wir hier leben und arbeiten. Wir  brauchen Planbarkeit und Verlässlichkeit – das gilt für die Unternehmen wie auch für die Haushalte gleichermaßen.

Wir wollen alle eine Heimat,
die nachhaltig ist,
in der es gute Arbeitplätze gibt und gute Rahmenbedingungen für die Betriebe,
Eine Ort, an dem wir gut und gerne leben.

Ich danke Ihnen allen, die heute so zahlreich und so gut hörbar demonstrieren und für unsere Region einstehen.

Meine Kollegen und ich  haben mit voller Überzeugung den Revier-Appell mit unterschrieben und stehen fest an Ihrer Seite: Solidarität für die Arbeitsplätze!

Wir haben Strategiepapiere und Konzepte, konkrete Vorschläge und Appelle nach Berlin gesandt.

Daher unsere drei Botschaften nochmals heute an die hier tagende Strukturwandel Kommission:

  • „Erstens: wir brauchen eine Energiewende die sozial gerecht, wirtschaftlich vernünftig und ökologisch verantwortungsvoll ist. Schaffen Sie bitte kluge Voraussetzungen dass wir dies umsetzen können!
  • Zweitens: wir brauchen bezahlbare und planbare Energiekosten und die Versorgungssicherheit für die im hartem Wettbewerb stehende Industrie. Dazu leistet die Braunkohle im Rheinischen Revier aktuell einen wichtigen Beitrag.
  • Drittens: wir brauchen eine vorausschauende und verlässliche Politik, die zuerst die Voraussetzungen für den Einstieg in neu Arbeitsplätze schafft und dann den Ausstieg gut geplant und sozial verträglich gestaltet. Dafür setzten wir uns ein – und dafür kämpfen wir.

Denn: „Wenn die Strompreise so weit steigen, dass das Licht am Ende des Tunnels nicht mehr bezahlbar ist, ist es zu spät.“

Diese große Demonstration heute  ist noch mehr als alle Appelle und Konzepte zusammen, die wir der Kommission übergeben haben. Sie zeigt klar und deutlich wofür und wie laut unser Herz schlägt:

Nämlich für unsere Familien, für unsere Auszubildenden, für unsere Jobs, für unsere Betriebe und  für das Klima im Rheinische Revier. 

Glück auf. 

2018-10-27T18:01:46+00:0024. Oktober 2018|Rheinisches Revier, Vor Ort, Wirtschaft|Kommentare deaktiviert für Für Wandel und gegen den harten Bruch