Neue KI-Fabrik in Jülich – von der Kohle zur KI

1.000.000.000.000.000.000 Rechenoperationen pro Sekunde – diese unfassbare Zahl wird bald in Jülich Realität. Denn hier geht der Supercomputer JUPITER in Betrieb, einer der leistungsstärksten Rechner weltweit. Rund um ihn entsteht eine von sechs neuen KI-Fabriken in Europa, wie die europäische Supercomputing-Initiative bekannt gab. Diese Hightech-Standorte sollen unter anderem dazu beitragen, KI-Lösungen für nachhaltigere Prozesse zu entwickeln – beispielsweise zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung.

Unser Ministerpräsident Hendrik Wüst zeigt sich begeistert und sagte: „Die KI-Fabrik in Jülich ist ein riesiger Erfolg und ein wesentlicher Meilenstein auf unserem Weg von der Kohle zur KI. Unser Land bringt die besten Voraussetzungen mit, um im KI-Zeitalter durchzustarten.“

Meine Einschätzung: Mit JUPITER und der neuen KI-Fabrik entsteht in Jülich ein internationaler Leuchtturm für Hochleistungsrechnen und Künstliche Intelligenz. Diese Investition ist ein entscheidender Schritt für die Zukunftsfähigkeit des Rheinischen Reviers und zeigt, dass wir den Strukturwandel nicht nur meistern, sondern als Chance begreifen. Der Standort wird zum Knotenpunkt für Innovationen, die weit über NRW hinaus wirken – von der Industrie über die Wissenschaft bis hin zu gesellschaftlichen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.

Die 55 Millionen Euro Förderung von EU, Bund und Ländern zeigen: Die Bedeutung von KI für Wirtschaft und Forschung wächst rasant, und wir setzen in NRW die richtigen Impulse, um in diesem globalen Wettbewerb eine führende Rolle zu spielen. Jülich ist Teil eines europaweiten KI-Netzwerks, das mit insgesamt 13 Standorten aufgebaut wird.