Im Rahmen unserer Sommertour des Arbeitskreises Umwelt und Landwirtschaft der CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen haben wir gemeinsam mit RWE den Tagebau Hambach besucht. Dabei konnten wir uns unmittelbar vor Ort ein Bild davon machen, wie der Wandel im Rheinischen Revier gestaltet wird und welche Perspektiven für die Region entstehen.
Bei einer Befahrung des Tagebaus erhielten wir zunächst einen eindrucksvollen Einblick in die Dimensionen des Tagebaus und die Herausforderungen, die mit seinem Wandel verbunden sind. Besonders spannend war dabei der Blick auf die Rekultivierung der Sophienhöhe. Aus einer durch den Bergbau geprägten Landschaft entsteht Schritt für Schritt ein neues Natur- und Erholungsgebiet. Die Dimensionen und die bereits sichtbaren Ergebnisse dieser Rekultivierung waren insbesondere für die Kolleginnen und Kollegen, die nicht aus der Region kommen, enorm beeindruckend.
Ein weiterer Schwerpunkt unseres Besuchs war die Planung für den zukünftigen Tagebausee. Vorgestellt wurden die Überlegungen zur Befüllung des Sees durch die Einspeisung von Wasser aus dem Rhein. Damit wird bereits heute die langfristige Entwicklung der Region vorbereitet und ein wichtiger Grundstein für die Nachnutzung des ehemaligen Tagebaus gelegt.
Der Besuch hat uns eindrucksvoll vor Augen geführt, dass Strukturwandel nicht erst mit dem Ende des Tagebaus beginnt. Vielmehr werden schon heute die Grundlagen dafür geschaffen, wie die Region künftig aussehen und genutzt werden kann. Energiegewinnung, Rekultivierung, Natur und neue Perspektiven für die Menschen vor Ort müssen dabei zusammengedacht werden.
Mein herzlicher Dank gilt RWE für die offenen Einblicke, die fachlichen Informationen und den konstruktiven Austausch. Die Sommertour hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, sich vor Ort selbst ein Bild zu machen und gemeinsam über die Zukunft unserer Regionen zu sprechen.
