Manche Umweltprobleme sieht man nicht. Und doch können ihre Folgen über Generationen spürbar bleiben.
Ein wichtiges Thema bei unserem diesjährigen Gespräch mit Dr. Roland Arnz, Geschäftsführer des AAV, waren die sogenannten PFAS – auch Ewigkeitschemikalien genannt.
Sie stecken in vielen Produkten unseres Alltags. Einmal in die Umwelt gelangt, bauen sie sich kaum ab und können Böden, Grundwasser und damit auch unsere Lebensgrundlagen belasten.
Die Sanierung ist technisch anspruchsvoll und teuer. Umso wichtiger ist die Arbeit des AAV – des vom Land Nordrhein-Westfalen maßgeblich geförderten Verbands für Flächenrecycling und Altlastensanierung.
Er hilft, belastete Standorte zu sanieren, neue Verfahren zu entwickeln und Flächen wieder nutzbar zu machen.
Gemeinsam mit meinen Kollegen Markus Höner und Wilhelm Korth tausche ich mich regelmäßig mit Dr. Arnz über diese Herausforderungen aus. Unser jährliches Gespräch ist für mich ein wertvoller Termin, denn guter Umwelt- und Verbraucherschutz braucht Fachwissen, Verlässlichkeit und einen langen Atem.
Gerade als Vorsitzende des Umweltausschusses liegt mir das besonders am Herzen.
Denn wer unsere Böden und unser Wasser schützt, schützt nicht nur die Umwelt. Sondern auch unsere Gesundheit, unsere Landwirtschaft und die Lebensqualität kommender Generationen. Vorsorge ist besser als spätere Sanierung. Und beides braucht entschlossenes Handeln.
Herzlichen Dank an Dr. Arnz für den offenen, fachlich fundierten Austausch und die wichtige Arbeit des AAV!
