Gute Nachrichten für Familien, Kinder und Schulen im Kreis Düren: Das Land Nordrhein-Westfalen setzt die Förderung der Familiengrundschulzentren fort und baut das Programm weiter aus.
Bereits 2024 ist im Kreis Düren das erste und bislang einzige Familiengrundschulzentrum entstanden – an der PRIMUSSchule in Titz. Seitdem hat sich dort ein lebendiger Ort für Bildung, Beratung und Begegnung entwickelt. Zahlreiche Angebote für Eltern, Kinder und Jugendliche, gemeinsame Familienaktionen sowie vielfältige Beratungs- und Unterstützungsformate stärken das Miteinander und fördern die Bildungschancen vor Ort. Auch ich bin immer wieder gerne bei vielfältigen Gelegenheiten an der PRIMUS-Schule in Titz zu Gast!
Ausbau in ganz Nordrhein-Westfalen geplant
Familiengrundschulzentren setzen genau dort an, wo Familien Unterstützung benötigen. Sie geben Eltern Sicherheit und stärken das Vertrauen in die Bildungsinfrastruktur ihrer Kinder. Deshalb will das Land NRW die Förderung ausbauen. Im Laufe des Schuljahres 2026/2027 sollen im Rahmen des Startchancen-Programms bis zu 54 weitere Zentren zu den bestehenden 54 Zentren hinzukommen – also wie verdoppeln! Insgesamt stehen künftig jährlich rund 5,7 Millionen Euro für 108 Familiengrundschulzentren zur Verfügung.
Die Zentren bündeln Bildungs- und Unterstützungsangebote an einem zentralen Ort. Dazu gehören beispielsweise Sprachförderung, Gesundheitsangebote oder kulturelle Bildungsprojekte. Gleichzeitig stärken sie die Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und sozialen Einrichtungen im Umfeld.
Große Chance für den Kreis Düren
Auch ich begrüße diesen Schritt der Landesregierung ausdrücklich und wünsche mir weitere Familiengrundschulzentren im Kreis Düren. Sie leisten einen enorm wichtigen Beitrag für Chancengerechtigkeit und unterstützen Familien ganz konkret im Alltag. Für den Kreis Düren bedeutet der weitere Ausbau deshalb eine große Chance, noch mehr Kindern beste Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen.
Kommunen können für neue Zentren Förderanträge stellen:
            •          Für einen Start zum 1. August 2026 endet die Antragsfrist am 30. April 2026.
            •          Für einen Start zum 1. Februar 2027 gilt der 1. Oktober 2026 als Stichtag.
Begleitet werden die Zentren landesweit durch eine Koordinierungsstelle beim Institut für soziale Arbeit Münster.