NRW investiert 200 Millionen Euro in Sportstätten – über 3,5 Millionen Euro für Vereine im Kreis Düren

Modernisierung, Sanierung, Neubau: Die Landesregierung stärkt den Sport in Nordrhein-Westfalen und investiert 200 Millionen Euro aus dem NRW-Plan für Infrastruktur in vereinseigene Sportstätten. Davon profitieren auch die Kommunen im Kreis Düren mit 3,5 Millionen Euro Unterstützung.

Das Programm „Moderne Sportstätte 2022“ habe sich als voller Erfolg erwiesen. „Daran wollen wir jetzt anknüpfen“, unterstreicht die Landtagsabgeordnete Patricia Peill. Noch einmal 200 Millionen Euro werden für vereinseigene Sportanlagen bereitgestellt. Sie ist überzeugt von dem gut funktionierenden Modell: „Die Mittel kamen direkt bei den Vereinen an und haben vor Ort spürbar etwas bewegt – ob neue Umkleiden, modernisierte Plätze oder sichere Hallen.“

Das sei ein starkes Signal für den Sport in Nordrhein-Westfalen und für die Menschen, die sich in Vereinen engagieren. „Wir unterstützen ihre Arbeit vor Ort, verbessern Trainings- und Bewegungsmöglichkeiten und investieren langfristig in den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Auch im Kreis Düren profitieren die Kommunen: Über 3,5 Millionen Euro erhält der Kreissportbund Düren zur verantwortlichen Weitergabe an die Vereine. „Denn dort weiß man am besten, wo der Bedarf groß ist“, setzt Peill auf das bereits bewährte Modell. „Das schafft Vertrauen, sorgt für schnellere Abläufe und stellt sicher, dass die Verbesserungen im ganzen Land ankommen.“

Konkret erhalten die Vereine in den Kommunen folgende Summen:
Aldenhoven 166.932 Euro
Düren, Stadt 990.247 Euro
Heimbach 166.932 Euro
Hürtgenwald 166.932 Euro
Inden 166.932 Euro
Jülich 353.971 Euro
Kreuzau 188.408 Euro
Langerwehe 166.932 Euro
Linnich 166.932 Euro
Merzenich 166.932 Euro
Nideggen 166.932 Euro
Niederzier 166.932 Euro
Nörvenich 166.932 Euro
Titz 166.932 Euro
Vettweiß 166.932 Euro

Gesamt 3.535.810 Euro

Hintergrund

Foto: PPP (Archiv 2023)


Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei, hat im Sportausschuss des Landtags in dieser Woche vorgestellt, wie die 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportstätten auf die Städte in NRW verteilt werden. Wie beim Programm „Moderne Sportstätte 2022“ entscheiden wieder die Stadt- und Kreissportverbände, wie sie diese Fördergelder an ihre Vereine weitergeben.

Die entsprechenden Förderrichtlinien sind bereits mit dem Finanzministerium abgestimmt. Der Programmaufruf soll in der kommenden Woche gemeinsam mit dem Landessportbund, der NRW.BANK sowie Vertretern der Kreis- und Stadtsportbünde im Landeshaus vorgestellt und im Anschluss daran die Verbände und Vereine informiert werden.

Insgesamt nimmt die Landesregierung rund eine Milliarde Euro für den Sport in die Hand. Je 200 Millionen Euro sollen für Sportstätten, Schwimmbäder und Sportvereine fließen und stammen aus dem milliardenhohen NRW-Investitionsplan für Infrastruktur, also gesamt 600 Millionen Euro. Hinzu kommen 375 Millionen Euro, die in den kommenden fünf Jahren über die Sportpauschale fließen.