Anlässlich des Internationalen Tags des Waldes ist im Landtag Nordrhein-Westfalen der „NRW-Preis für vorbildliche Waldwirtschaft 2026“ verliehen worden. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zeichnete das Staatswaldrevier Vicht in den nördlichen Ausläufern der Eifel als herausragendes Beispiel nachhaltiger Forstwirtschaft aus.

Die Ehrung überreichten Landtagspräsident André Kuper sowie – in Vertretung von Ministerin Silke Gorißen – Landesforstchef Daniel Hartmann an Revierleiter Wolfgang Evertz.

Das in Stolberg gelegene Revier gilt als Vorbild für eine multifunktionale Waldbewirtschaftung, die Nutzung, Schutz und Erholung verbindet. Seit über 25 Jahren prägt Wolfgang Evertz dort den Umbau zu einem klimaresilienten Mischwald – naturnah, ohne Kahlschläge und mit langfristigem Ansatz.

Gerade die Folgen von Dürre, Sturm und Borkenkäfer zeigen, wie wichtig diese nachhaltige Bewirtschaftung ist. Auch der Naturschutz spielt eine wichtige Rolle: Renaturierte Gewässer, die Rückkehr des Bibers und neue Lebensräume für zahlreiche Arten belegen die ökologische Qualität des Waldes.

Das Staatswaldrevier Vicht zeigt eindrucksvoll, wie moderne Waldwirtschaft funktioniert: nachhaltig, naturnah und mit Verantwortung für kommende Generationen. Mein Dank gilt Wolfgang Evertz für seinen langjährigen Einsatz.