Land, Kommunen, Naturschutz, Landwirtschaft und RWE unterzeichnen Erklärung zum dauerhaften Erhalt des Hambacher Waldes
Der Wald wird künftig als Wildnisentwicklungsgebiet geschützt, in öffentliches Eigentum überführt und durch neue Waldkorridore mit den umliegenden Wäldern vernetzt. Damit entsteht ein bedeutender Naturraum für kommende Generationen.
Ich freue mich sehr über diese Einigung. Sie zeigt, dass auch schwierige Konflikte am Ende durch Gespräche, gegenseitigen Respekt und die Bereitschaft zum Kompromiss gelöst werden können. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten – insbesondere Bürgermeister Georg Gelhausen, den Kommunen, den Ministerien, RWE sowie den vielen Akteurinnen und Akteuren, die über Jahre hinweg an dieser Lösung gearbeitet haben.
Die Diskussion um den Erhalt des Hambacher Waldes ist damit entschieden. Der Wald bleibt.
Deshalb appelliere ich auch an die wenigen verbliebenen Aktivisten: Ihr Ziel ist erreicht. Der Hambacher Wald ist dauerhaft gesichert. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Wald zu verlassen und nach Hause zu gehen.
Nun sollte unser gemeinsamer Blick nach vorne gerichtet sein. Der Hambacher Wald soll wieder das werden, was sich viele Menschen in unserer Region wünschen: ein Ort der Ruhe, der Erholung, des Naturerlebens und der Begegnung.
Ich wünsche mir, dass wir diesen besonderen Ort künftig nicht mehr mit Konflikten verbinden, sondern mit dem, was er sein kann: ein Symbol dafür, dass Strukturwandel, Naturschutz und die Interessen der Menschen vor Ort miteinander vereinbar sind.
Der Hambacher Wald gehört uns allen. Machen wir ihn wieder zu einem Ort, der verbindet – und nicht trennt.
