Masterplan für den „Brainergy Park“ vorgestellt

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Masterplan für den „Brainergy Park“ vorgestellt

Die Präsentation des Masterplans Brainergy-Park, einem interkommunalen Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Gelände der Rundfunkmasten auf der Merscher Höhe, hat bei den anwesenden Gästen für uneingeschränkte Begeisterung gesorgt. Gemeinsam sind die Gemeinden Jülich, Titz und Niederzier den Brainergy-Park angegangen, der ein Leuchtturmprojekt für den Strukturwandel über das Rheinische Revier hinaus werden wird!

Zusammen stehen wir in unserer Region mit den drei Braunkohletagebauen vor enormen Herausforderungen. Viele Arbeitsplätze, die heute an der Braunkohleverstromung hängen, müssen durch neue zukunftsfähige Arbeitsplätze aufgefangen werden. Hier ist der Brainergy-Park ein bedeutender Schritt.

Dessen große Stärke ist dabei in mehrfacher Hinsicht der Standortfaktor. Denn, dass nach Bedarf sogar erweiterbare 50 ha große Gelände, ist verkehrstechnisch über die Autobahn bestens an die Großstädte Aachen, Köln und Düsseldorf angeschlossen und verfügt heute schon über Grundstrukturen für den Aufbau zu einem funktionierenden Gewerbegebiet.

Entscheidend ist, dass nicht nur das technische Know-how des Energiesektors aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrungen der Braunkohleverstromung bereits vorhanden ist, sondern auch der wissenschaftliche Hintergrund sowie das Innovativpotential des Forschungsstandortes Jülich. Denn der FH Campus, das Solarinstitut, das Forschungszentrum sowie das DZLR liegen in unmittelbarer Nachbarschaft des Brainergy-Parks. Der Name, zusammengesetzt aus Brain und Energy, soll hier also Wirklichkeit werden.

Ich bin mir sicher, dass sich die jahrelange Vorarbeit nun für Jülich und ihre Nachbarkommunen Niederzier und Titz, unsere Region und vor allem für die Menschen die hier leben und arbeiten wollen, auszahlen wird. Für die zur Erstellung des Masterplans unerlässliche finanzielle Förderung durch das Land NRW, habe ich mich vom ersten Moment in meiner Funktion als Landtagsabgeordnete für Jülich und Umgebung gerne und mit Engagement eingesetzt. Dies werde ich auch in Zukunft fortsetzen, damit der Brainergy-Park nicht nur ein interkommunales Gewerbegebiet, ein Standort für Startup und etablierte Unternehmen wird, sondern das Leuchtturmprojekt des Strukturwandels in unserer Energie-Region!

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