Energiewende heißt auch Wärmewende

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Energiewende heißt auch Wärmewende

Diese Woche habe ich für die CDU-Fraktion eine Plenarrede zu dem Thema „Geothermie“ gehalten. Die NRW-Koalition hatte einen Antrag mit dem Titel “Wärmepotentiale nutzen – den Einsatz der Geothermie erleichtern” gestellt um diese zukunftsfähige Technologie zu fördern.

Die Erdwärme, oder Geothermie, ist vielleicht der heimliche Star der Energiewende. Völlig zu Unrecht fristet sie bisher ein Nischendasein. Denn Geothermie speist sich mit der Erdwärme aus einem schier unerschöpflichen CO2-freien Energieträger, ohne Smog- und Feinstaubelastungen. Auf den Wärmesektor entfallen mit rund 56 % mehr als die Hälfte des Energiebedarfs in Deutschland,  hier sind daher große Potenziale.

Die Oberflächen und tiefen Geothermie könnte daher ein Eckpfeiler der Wärmewende sein – wenn nicht sogar eine Schlüsseltechnologie zur Erreichung unserer nationalen Klimaziele. Wir haben gerade in Nordrhein-Westfalen mit den ehemaligen Altbergbauregionen und den ländlichen Räumen große Erschließungsmöglichkeiten um diese Energieform zu nutzen.

Deshalb gilt es jetzt zu überlegen, wie man die Gewinnung der Erdwärme unterstützen kann. Dazu muss Nordrhein-Westfalen allerdings zunächst im Hinblick geothermale und bergbauhistorische Gegebenheiten flächendeckend charakterisiert werden.

Eine weitere Voraussetzung zur Gewinnung dieser Energie ist, dass wir die möglichen vorhandenen Risiken intensiv analysieren und transparent darstellen und sie durch modernste technische Lösungen und rechtliche Regulierungen minimieren.

Ich freue mich auf die intensive fachliche Beratung  im Fachausschuss.

Denn bei der Geothermie handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um „erneuerbare Energie aus gutem Grund”.

2018-05-19T14:09:41+00:00 19. Mai 2018|Allgemein Region, Bildung & Forschung, Landtag|0 Kommentare

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