Das Rheinische Revier entwickelt sich zur modernen Wirtschaftsregion

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus den Kreistagsfraktionen von CDU und SPD konnten wir uns heute über den aktuellen Stand des Strukturwandels informieren.

Dabei wurde deutlich: Entgegen vieler kritischer Stimmen und Unkenrufe aus der Opposition kommt der Strukturwandel voran. Die erste Förderperiode mit rund 2,1 Milliarden Euro ist weitgehend gebunden, und bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für die zweite Förderperiode ab 2027 mit weiteren 1,7 Milliarden Euro.

Besonders erfreulich: Auf den bereits entwickelten und vermarktbaren Wirtschaftsflächen besteht im Rheinischen Revier ein Potenzial von rund 18.000 neuen Arbeitsplätzen bis 2030. Das zeigt, dass der Strukturwandel zunehmend konkrete wirtschaftliche Perspektiven schafft.

Besonders wichtig ist mir, dass wir im Positionspapier der Zukunftsagentur Rheinisches Revier klare Schwerpunkte gesetzt haben:

  • Stärkung von Wirtschaft, Innovation und Arbeitsplätzen
  • Fokus auf das Kernrevier und die unmittelbar betroffenen Anrainerkommunen
  • Berücksichtigung der Kommunen der „zweiten Reihe“, die durch den Wegfall von Arbeitsplätzen, Zulieferketten und Steuereinnahmen ebenfalls stark vom Kohleausstieg betroffen sind
  • Entwicklung neuer Wirtschaftsflächen und Zukunftsstandorte
  • Schaffung neuer Wertschöpfung und dauerhafter Beschäftigung
  • Der Strukturwandel ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Aber die Zahlen und Projekte zeigen: Aus dem Ausstieg aus der Braunkohle entsteht Schritt für Schritt eine neue wirtschaftliche Perspektive für den Kreis Düren und das gesamte Rheinische Revier.

    Jetzt gilt es, die zweite Förderphase konsequent auf Wachstum, Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze auszurichten, damit die Menschen in unserer Region auch künftig von einer starken Wirtschaft profitieren.